Zen-Medi­ta­tion (Zazen) — die Rich­tige Körper­hal­tung und Meditationstechnik

Zen Meditation
Zen Meditation

Bei der buddhis­ti­schen Zen Medi­ta­tion geht es in erster Linie um Selbst­be­ob­ach­tung. Durch acht­samen Umgang mit den Gedanken kann die stän­dige Gedan­ken­flut unter­bro­chen werden und zur Ruhe kommen. Dadurch Tritt im Geist abso­lute Stille ein. Zazen verhalf Buddha etwa vor 2600 Jahren zum Erwachen.

Die rich­tige Haltung:

  1. Im Zazen (auch Shikan­taza) spielt die Körper­hal­tung eine zentrale Rolle. Sie wird im Sitzen ausge­führt. Die gesamte Aufmerk­sam­keit wird dabei der Atmung, der Haltung und dem Auftau­chen und Verschwinden von Gedanken gewidmet.
  2. Bei der Haltung ist es wichtig, den Körper nicht in eine Posi­tion zu bringen, die der natür­li­chen Physio­logie entge­gen­steht, sondern die das Gleich­ge­wicht und die Entspan­nung in der Aufrechten Haltung fördert.
  3. Hierbei kann der Lotus-Sitz (Kekka-Fuza), sowie auch der halbe Lotus­sitz (Hanka-Fuza) behilf­lich sein. Der Medi­tie­rende sitzt dabei idea­ler­weise auf einem Medi­ta­ti­ons­kissen. Beide Knie berühren den Boden, wodurch sich das Becken leicht nach vorne neigt und so die Wirbel­säule stabi­li­siert wird.
  4. Die Schul­tern, der Bauch und der Brust­korb sind entspannt um eine leichte und freie Atmung zu ermöglichen.
  5. Die Hände befinden sich inein­ander liegend mit dem Hand­rü­cken nach unten auf den Ober­schen­keln. Die Hand­kanten berühren dabei den Unterbauch.
  6. Die Augen sind halb­offen oder geschlossen. Die Blick­rich­tung wird dabei in einem Winkel von etwa 45° zu Boden geneigt. Der Medi­tie­rende soll jedoch nicht aktiv schauen, sondern seinen Blick nach innen richten.

Zen Medi­ta­tion Technik:

Sobald die rich­tige Haltung einge­nommen ist und die Atmung sich beru­higt hat, muss die Aufmerk­sam­keit auf den gegen­wär­tigen Moment gerichtet bleiben. Auf die Haltung und auf dem Atem. Jedes Detail des eigenen Geistes muss sorg­fältig und urteilslos beob­achtet werden. Gedanken tauchen auf und verschwinden wieder, ohne dass ihnen eine Bedeu­tung beigemessen wird. Somit hinter­lassen Sie keine Spuren sondern fließen ruhig vorbei.

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