Acht­sam­keit — Bedeu­tung und Wirkung einer acht­samen Lebensweise

Achtsamkeit
Achtsamkeit

Acht­sam­keit bedeutet im gegen­wär­tigen Moment zu leben. Und zwar diesen so zu erleben, wie er gerade ist. Durch eine acht­same Lebens­weise nimmst du die Schön­heit der Welt und all der Dinge um dich herum bewusst wahr. Du genießt sie, ohne sie zu beur­teilen. Das gilt einer­seits für die äußere, ande­rer­seits aber auch für die innere Welt.

Viele Menschen haben verlernt, ihre Gefühle und Emotionen tief im Inneren zu spüren. Doch jeder kann durch acht­sames Eingreifen in sein Handeln einen deut­lich posi­ti­veren Gefühls­zu­stand errei­chen. Nicht nur das, außerdem kann jeder diesen Zustand so stark in sich veran­kern, dass dieser ein Leben lang anhält. Eine Methode, Acht­sam­keit in den Alltag zu inte­grieren ist Medi­ta­tion im Allge­meinen und beson­ders jedoch die Acht­sam­keits­me­di­ta­tion.

Die meisten wissen aller­dings nicht einmal, dass es möglich ist. Sie lassen Tag für Tag äußere Reize unge­fil­tert auf sich herein­pras­seln. Infol­ge­dessen werden sie dabei zuneh­mend unglück­li­cher. Die heutige Gesell­schaft schafft durch Medien, Trends und Werbung eine Reiz­über­flu­tung. Uns werden Werte einer Leis­tungs­ge­sell­schaft vermit­telt, nach denen wir unseren Alltag ausrichten. Jede freie Minute im Tages­ab­lauf müssen wir mit einer möglichst sinn­vollen Tätig­keit füllen. Wenn nicht, haben wir das Gefühl, wir verschwenden Zeit.

Wir müssen ständig darauf achten, dass wir mit unserem Verhalten und unserer äußeren Erschei­nung eine illu­so­ri­sche Norm einhalten. Folg­lich dürfen wir bloß nicht aus der Reihe tanzen.

Doch durch so eine Lebens­weise entsteht innerer Druck. Dieser Druck wird schließ­lich zu Stress und Stress wird chro­nisch und wir werden zuneh­mend unglück­lich und depressiv. Noch nie zuvor war die Zahl der psychi­schen Erkran­kungen wie Burnout, Depres­sion oder auch schwere Schlaf­stö­rungen in unserer Gesell­schaft so hoch wie heute.

Es gibt einen Weg aus dem Hams­terrad auszu­bre­chen: Wahres Glück ist nicht im Außen zu finden und nicht in mate­ri­ellen Dingen. Es liegt nicht in der Zukunft und nicht in der Vergan­gen­heit. Sondern es exis­tiert jetzt gerade im Inneren jedes Einzelnen von uns.

Die Prin­zi­pien der Acht­sam­keit beför­dern dieses wahre Glück und die Lebens­freude wieder an die Ober­fläche und machen sie wieder spürbar.

Die Übungen der Acht­sam­keit und ihre Wirkung

Die Übungen der Acht­sam­keit, zum Beispiel in Form der Acht­sam­keits­me­di­ta­tion oder durch das führen eines Acht­sam­keits­ta­ge­bu­ches helfen dir, einen äußerst klaren Bewusst­seins­zu­stand zu erlangen. Frei von Bewer­tung und gewohn­heits­mä­ßigem, unbe­wussten Reak­tionen auf das Gegen­wär­tige. Dadurch wird schließ­lich das natür­liche Selbst­be­wusst­sein gestärkt. Ängste und Sorgen jegli­cher Art haben keinen hohen Stel­len­wert mehr. Du lernst:

  1. dass wahres Glück und wahre Lebens­freude bereits in dir vorhanden ist. Auch wenn du es nicht glaubst. Durch Acht­sam­keits­trai­ning kommt es jedoch zum Vorschein.
  2. ein klares Verständnis über deine eigenen Empfin­dungen, Emotionen und Gefühle.
  3. besser mit stres­sigen Situa­tionen sowie nega­tiven Lebens­um­ständen umzugehen.
  4. durch Ruhe und innere Ausge­gli­chen­heit, dein Leben viel mehr zu genießen.
  5. dein natür­li­ches Selbst­be­wusst­sein enorm zu stärken. Und außerdem gene­rell mehr Selbst­si­cher­heit in Alltags­si­tua­tionen.
  6. besser mit Angst und depres­siven Zuständen umzu­gehen und dabei klare Auswege zu sehen.
  7. deinen Geist und deinen Körper zu beru­higen und weniger impulsiv und mehr mit Bedacht zu handeln.
  8. ein freund­li­cheres, glück­li­cheres und erfüll­teres Leben zu führen.

 

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