Tran­szen­den­tale Medi­ta­tion — Die am besten erforschte Meditationsart

Transzendentale Meditation
© Ulia Koltyrina – stock.adobe.com
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Eine der am besten erforschten Medi­ta­ti­ons­tech­niken ist die tran­szen­den­tale Medi­ta­tion. Wiewohl der Name schon besagt geht es um das Tran­szen­dieren. Es bedeutet demzu­folge: Etwas hinter sich lassen oder in einen neuen Bereich über­gehen. Der Geist tran­szen­diert dabei von der Ober­fläche unseres Alltags­be­wusst­seins in immer feinere Ebenen des Denkens durch eine abso­lute und tiefe Ruhe. Mit der rich­tigen Technik kommt dann zuerst der Geist zur Ruhe und anschlie­ßend folgt ihm der Körper ganz automatisch.

Wenn­gleich der Geist die feinste Ebene des Denkens über­schreitet, kommt er in einen Bereich der abso­luten Stille und Ruhe. Der Körper folgt schließ­lich der Ruhe des Geistes. Die tran­szen­den­tale Medi­ta­tion gilt dabei als die am besten erforschte Medi­ta­ti­onsart. So besagt zum Beispiel eine Studie der Harvard Medical School, dass der Körper während der Medi­ta­tion eine fast doppelt so tiefe Entspan­nung errei­chen kann, wie die tiefste Ruhe im Schlaf. 

  1. Der Medi­tie­rende erhält von einem ausge­bil­deten TM-Lehrer während eines Semi­nars, oder in einer geführten Medi­ta­ti­ons­an­lei­tung ein soge­nanntes Mantra. Ein Mantra ist folg­lich ein Wort aus einer oder mehreren Silben, das keine bestimmte Bedeu­tung mit einem mate­ri­ellen Gegen­stand asso­zi­iert. Es hat außerdem die Eigen­schaft, dass es beim Ausspre­chen „nach­schwingt“. Dadurch führt es den Geist in eine immer tiefere Entspannung.
  2. Man begibt sich nun in eine aufrechte Sitz­hal­tung. Dabei kann der Lotus­sitz, sowie auch der halbe Lotus­sitz behilf­lich sein.
  3. Während des tiefen Ein- und Ausat­mens, wieder­holt man nun im Geist ständig das Mantra. Die dabei aufzie­henden Gendanken nimmt man zu Kenntnis und lenkt die Aufmerk­sam­keit schließ­lich wieder zurück zum Mantra. Nach einiger Zeit werden schließ­lich die Wieder­ho­lungen spürbar verlang­samt. Der Geist tran­szen­diert infol­ge­dessen immer weiter bis hin in die tiefste Ebene der Entspannung.

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