Medi­ta­ti­ons­ar­ten

Die wich­tigs­ten Medi­ta­ti­ons­tech­ni­ken im Über­blick“

WILLKOMMEN IM BEREICH MEDITATIONSARTEN!

Es gibt über ein­hun­dert bekannt Medi­ta­ti­ons­tech­ni­ken sowie Aus­prä­gun­gen, die im Laufe der letz­ten Jahr­tau­sende ent­stan­den sind. Die hier auf­ge­zähl­ten Arten sind aller­dings die am häu­figs­ten ange­wand­ten. Sie bie­ten dir somit einen guten Über­blick über die wich­tigs­ten Kate­go­rien. (Erfahre mehr über die Geschichte der Meditation.)

INHALTWAS DU HIER FINDEST:

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Alles was Du für eine sanfte aber effek­tive Trans­for­ma­tion wis­sen musst:

Das Große
Medi­ta­ti­ons­kom­pen­dium

 

Lerne den Kon­takt zu dei­nem Höhe­ren Selbst auf­zu­bauen.

Von Dr. Erik Neit­zel, Medi­ta­ti­ons­coach, Wis­sen­schaft­ler und ehe­ma­li­ger Dozent.

geführte Meditation Meditationshaltung im Schneidersitz
  • Erfahre, wie Meditation dir men­tal, emo­tio­nal und kör­per­lich hel­fen kann.
  • Lerne Metho­den ken­nen, deine Gedan­ken zu beru­hi­gen.
  • Beschrei­bung, Effekte, Kon­tra­in­di­ka­tion, Vor­aus­set­zun­gen, detail­lierte Anlei­tung, Wir­kung, Neben­wir­kung, wann, wie oft, wo sowie häu­fige Feh­ler aller vor­ge­stell­ten Medi­ta­tio­nen
  • Für Anfän­ger, Fort­ge­schrit­tene und Pro­fis

ACHTSAMKEITSMEDITATION

Lege den Fokus im All­tag mehr auf den gegen­wär­ti­gen Moment, um mit Gelas­sen­heit alles anzu­neh­men, was das Leben für dich bereit­hält.

Die Acht­sam­keits­me­di­ta­tion ist eine abge­wan­delte Form der Zen-Meditation. Und zwar ist sie eine Übung um die Prin­zi­pien der Acht­sam­keit in den All­tag zu inte­grie­ren. Hier wird jedoch im Gegen­satz zur Zen-Meditation der kor­rek­ten, bis ins Detail durch­dach­ten Kör­per­hal­tung weni­ger Wert bei­gemes­sen. Es geht viel­mehr darum, die gesamte Auf­merk­sam­keit bezie­hungs­weise Acht­sam­keit auf das eigene Kör­per­emp­fin­den, Emo­tio­nen, Gefühle und auf die vor­über­zie­hen­den Gedan­ken zu rich­ten.

Der Medi­tie­rende begibt sich folg­lich in die Posi­tion des neu­tra­len Beob­ach­ters. Er lernt dabei seine tiefs­ten Gefühle inten­siv wahr­zu­neh­men und zwar ohne diese zu bewer­ten. Bei regel­mä­ßi­ger Aus­übung erlangt er somit die Ein­sicht, dass alle Gefühle und Emo­tio­nen nichts wei­ter sind als Moment­auf­nah­men. Er wirkt auf das gegen­wär­tige Emp­fin­den ein und kann die­ses infol­ge­des­sen beein­flus­sen. Er muss es jedoch nicht zwangs­läu­fig.

Meditationsarten - Achtsamkeit

YOGAMEDITATION (DHYANA)

Wer ent­schei­det, fin­det Ruhe, wer Ruhe fin­det, ist sicher, wer sicher ist, kann über­le­gen, wer über­legt, kann ver­bes­sern.„ – Kon­fu­zius

Dhyana bedeu­tet kurzum Sin­nen, Nach­den­ken, Andacht. Sie stellt folg­lich einen Teil der geis­ti­gen Prak­ti­ken des Yoga dar. Sie ist eine der acht Angas (Glie­der) im Raja Yoga sowie eine tiefe Kon­zen­tra­ti­ons­me­di­ta­tion. Im Zen­trum des Dhyana steht der stän­dige Gedan­ken­strom hin auf ein Objekt, auf Atam oder Gott. Der Schü­ler bün­delt seine gesamte Geis­tes­ener­gie in der Vor­stel­lung des Gro­ßen und Gan­zen (Gott).

BUDDHISTISCHE ZEN-MEDITATION (ZAZEN)

Wenn der Geist Arm an Akti­vi­tät wird, Arm an Inhalt, dann ent­steht das Gefühl von Glück und Freude.

Zen ist eine bud­dhis­ti­sche Strö­mung, die etwa im 5. Jahr­hun­dert in China unter Ein­fluss des Dao­is­mus ent­stand. Beson­ders in den west­li­chen Kul­tu­ren gewinnt sie stets an Popu­la­ri­tät. Bei der Zen-Meditation steht die absichts­lose Selbst­be­ob­ach­tung an ers­ter Stelle. Durch die Anwen­dung des Prin­zips der Acht­sam­keit soll die stän­dige Gedan­ken­flut unter­bro­chen wer­den und der Geist zur Ruhe kom­men. Dabei wird das Erle­ben von Leere und Stille (Shun­yata) ermög­licht. Außer­dem ist Zazen die Meditation, die Bud­dha etwa vor 2600 Jah­ren zum Erwa­chen ver­half. Die Tech­nik der Zen-Meditation schauen wir uns im Fol­gen­den etwas genauer an.

Meditation - Buddha Statue

Hal­tung:

 

  1. Im Zazen (auch Shi­kan­taza) spielt die Kör­per­hal­tung eine zen­trale Rolle. Sie wird im Sit­zen aus­ge­führt. Die gesamte Auf­merk­sam­keit wird dabei der Atmung, der Hal­tung und dem Auf­tau­chen und Ver­schwin­den von Gedan­ken gewid­met.
  2. Bei der Hal­tung ist es wich­tig, den Kör­per nicht in eine Posi­tion zu brin­gen, die der natür­li­chen Phy­sio­lo­gie ent­ge­gen­steht, son­dern die das Gleich­ge­wicht und die Ent­span­nung in der Auf­rech­ten Hal­tung för­dert.
  3. Hier­bei kann der Lotus-Sitz (Kekka-Fuza), sowie auch der halbe Lotus­sitz (Hanka-Fuza) behilf­lich sein. Der Medi­tie­rende sitzt dabei idea­ler­weise auf einem Medi­ta­ti­ons­kis­sen. Beide Knie berüh­ren den Boden, wodurch sich das Becken leicht nach vorne neigt und so die Wir­bel­säule sta­bi­li­siert wird.
  1. Die Schul­tern, der Bauch und der Brust­korb sind ent­spannt um eine leichte und freie Atmung zu ermög­li­chen.
  2. Die Hände befin­den sich inein­an­der lie­gend mit dem Hand­rü­cken nach unten auf den Ober­schen­keln. Die Hand­kan­ten berüh­ren dabei den Unter­bauch.
  3. Die Augen sind halb­of­fen oder geschlos­sen. Die Blick­rich­tung wird dabei in einem Win­kel von etwa 45° zu Boden geneigt. Der Medi­tie­rende soll jedoch nicht aktiv schauen, son­dern sei­nen Blick nach innen rich­ten.

Tech­nik:

Sobald die rich­tige Hal­tung ein­ge­nom­men ist und die Atmung sich beru­higt hat, muss die Auf­merk­sam­keit auf den gegen­wär­ti­gen Moment gerich­tet blei­ben. Auf die Hal­tung und auf dem Atem. Schließ­lich muss jedes Detail des eige­nen Geis­tes sorg­fäl­tig und urteils­los beob­ach­tet wer­den. Gedan­ken tau­chen auf und ver­schwin­den wie­der, ohne dass ihnen eine Bedeu­tung bei­gemes­sen wird. Somit hin­ter­las­sen Sie keine Spu­ren son­dern flie­ßen ruhig vor­bei.

CHAKRA MEDITATION

die sieben Chakras der Chakra-Meditation

Als Cha­k­ren bezeich­net man nach fern­öst­li­chen tan­tri­schen Leh­ren die 7 sub­ti­len Ener­gie­zen­tren des Kör­pers. Diese durch Ener­gie­ka­näle ver­bun­de­nen Punkte befin­den sich auf der Ebene zwi­schen dem mate­ri­el­len und den fein­stoff­li­chen Kör­per. Sie sind ent­lang der Wir­bel­säule, sowie im bzw. über dem Kopf posi­tio­niert. Die 7 Cha­k­ren sind folg­lich, auf­stei­gend von unten nach oben:

  1. Mulad­hara – Cha­kra (Wur­zelcha­kra)
  2. Swad­histhana – Cha­kra (Sakralcha­kra)
  3. Manipura – Cha­kra (Nabelcha­kra)
  4. Anahata – Cha­kra (Herz­cha­kra)
  5. Vis­hud­dha – Cha­kra (Kehlcha­kra)
  6. Ajna – Cha­kra (Stirncha­kra, drit­tes Auge)
  7. Sahas­rara – Cha­kra (Kro­nencha­kra)

Tech­nik:

  • Bei der Cha­kra-Meditation bün­delt der Medi­tie­rende die Ener­gie sei­nes Kör­pers in einem Punkt im Bauch (Son­nen­ge­flächt). Die­sen Punkt lässt er dann wie eine innere Sonne erstrah­len. Wenn­gleich die Ener­gie auf die­sen Punkt kon­zen­triert ist, schickt er sie wäh­rend des Aus­at­mens an das erste Cha­kra, das Wur­zelcha­kra. (Mulad­hara). Die­ses befin­det sich am Ende der Wir­bel­säule.
  • Danach folgt ein wei­te­rer tie­fer Atem­zug. Beim Aus­at­men wird dann die Ener­gie vom Wur­zelcha­kra nach oben bis in den Kopf geschickt.
  • Bei dem Ein­at­men lässt man die Ener­gie durch die Vor­der­seite des Kör­pers nach unten zum Ursprung flie­ßen. Dabei kann man sich die Ener­gie als hel­les Licht vor­stel­len, das alle 7 Cha­k­ren durch­dringt.

TRANSZENDENTALE MEDITATION

Der indi­sche Guru Maha­ri­shi Mahesh Yogi gilt als Begrün­der der tran­szen­den­ta­len Meditation. Er brachte diese Medi­ta­ti­ons­tech­nik in den spä­ten 50er Jah­ren aus dem Hima­laja in die west­li­che Welt und machte sie dort erst­mals einen brei­ten Publi­kum zugäng­lich. Große Bekannt­heit erlangt er in den 60er Jah­ren als die Beat­les sein Ashram in Indien besuch­ten und schließ­lich von ihm die tran­szen­den­tale Meditation erlern­ten. Dadurch wurde er zu einer Ikone des Hip­pie-Mys­ti­zis­mus.

Tech­nik:

Wie­wohl der Name schon besagt geht es um das Tran­szen­die­ren. Es bedeu­tet dem­zu­folge: Etwas hin­ter sich las­sen oder in einen neuen Bereich über­ge­hen. Der Geist tran­szen­diert dabei von der Ober­flä­che unse­res All­tags­be­wusst­seins in immer fei­nere Ebe­nen des Den­kens durch eine abso­lute und tiefe Ruhe.

Wenn­gleich der Geist die feinste Ebene des Den­kens über­schrei­tet, kommt er in einen Bereich der abso­lu­ten Stille und Ruhe. Der Kör­per folgt schließ­lich der Ruhe des Geis­tes. Die tran­szen­den­tale Meditation gilt dabei als die am bes­ten erforschte Medi­ta­ti­ons­art. So besagt zum Bei­spiel eine Stu­die der Har­vard Medi­cal School, dass der Kör­per wäh­rend der Meditation eine fast dop­pelt so tiefe Ent­span­nung errei­chen kann, wie die tiefste Ruhe im Schlaf. Wei­tere Stu­dien fin­dest du hier

  1. Der Medi­tie­rende erhält von einem aus­ge­bil­de­ten TM-Leh­rer wäh­rend eines Semi­nars, oder in einer geführ­ten Medi­ta­ti­ons­an­lei­tung ein soge­nann­tes Man­tra. Ein Man­tra ist folg­lich ein Wort aus einer oder meh­re­ren Sil­ben, das keine bestimmte Bedeu­tung mit einem mate­ri­el­len Gegen­stand asso­zi­iert. Es hat außer­dem die Eigen­schaft, dass es beim Aus­spre­chen „nach­schwingt“. Dadurch führt es den Geist in eine immer tie­fere Ent­span­nung.
  2. Man begibt sich nun in eine auf­rechte Sitz­hal­tung. Dabei kann der Lotus­sitz, sowie auch der halbe Lotus­sitz behilf­lich sein.
  3. Wäh­rend des tie­fen Ein- und Aus­at­mens, wie­der­holt man nun im Geist stän­dig das Man­tra. Die dabei auf­zie­hen­den Gen­dan­ken nimmt man zu Kennt­nis und lenkt die Auf­merk­sam­keit schließ­lich wie­der zurück zum Man­tra. Nach eini­ger Zeit wer­den schließ­lich die Wie­der­ho­lun­gen spür­bar ver­lang­samt. Der Geist tran­szen­diert infol­ge­des­sen immer wei­ter bis hin in die tiefste Ebene der Ent­span­nung.
Meditation lernen im Freien

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