Meditation

Errei­che den Gip­fel der Leere, bewahre die Fülle der Ruhe, und alle Dinge wer­den gelin­gen“

- Lao­tse

WILLKOMMEN IM BEREICH MEDITATION!

WAS BEDEUTET MEDITATION?

Sicher­lich bist du in dei­nem Leben bereits das eine oder andere Mal über Meditation gestol­pert. Viel­leicht hast du gehört, dass sie hel­fen kann zu ent­span­nen, Stress zu lösen, bes­ser schla­fen zu kön­nen usw. Lei­der beschränkt sich das Wis­sen über diese wun­der­bare Fähig­keit in der Gesell­schaft nur auf Ober­fläch­li­ches und ist mit Kli­schees behaf­tet wie etwa: Medi­tie­ren sei nur etwas für Eso­te­ri­ker oder Hip­pies. Ganz und gar nicht! Eine sehr stark wach­sende Zahl an Men­schen welt­weit beschäf­tigt sich mit dem Thema. Und das vor allem in der west­li­chen Welt!

Die moderne Bevöl­ke­rung erkennt lang­sam die enor­men posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen von Meditation auf das eigene Leben und auf das eigene Umfeld. Bei den hier vor­ge­stell­ten Medi­ta­ti­ons­tech­ni­ken und Grund­la­gen han­delt es sich um prak­ti­sches Wis­sen, das in vie­len Kul­tu­ren und große Welt­re­li­gio­nen seit eini­gen tau­send Jah­ren stets ver­bes­sert wurde. Es ver­hilft den Men­schen zu einem glück­li­che­ren und erfüll­te­ren Leben. Die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen wer­den nach und nach auch wis­sen­schaft­lich und medi­zi­nisch aner­kannt.

WAS BEWIRKT MEDITATION?

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1. Mehr Ener­gie

Du fühlst dich ab und zu aus­ge­laugt, kraft­los und hast über den Tag oft mit Müdig­keit zu kämp­fen? Indem du dei­nen Kör­per wäh­rend der Meditation in eine sehr tiefe Ent­span­nung führst, laden sich deine Ener­gie­re­ser­ven tat­säch­lich effi­zi­en­ter wie­der auf, als im Schlaf. Den zusätz­li­chen Ener­gie­schub kannst du dann für Hand­lun­gen nut­zen, die dich wirk­lich voran brin­gen. Hier erfährst du mehr.

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2. Mehr Selbst­be­wusst­sein

Du kannst durch Meditation lernen, mehr im gegen­wär­ti­gen Moment zu leben. Du merkst, dass die Ver­gan­gen­heit, die Zukunft, und äußere Umstände nicht aus­schlag­ge­bend für dein Gefühls­zu­stand sein müs­sen, mit die­ser Erkennt­nis stei­gerst du dein Selbst­be­wusst­sein enorm. Hier erfährst du mehr.

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3. Bes­se­rer Schlaf

Die häu­figste Ursa­che für Schlaf­stö­run­gen ist die Unfä­hig­keit gedank­lich abschal­ten zu kön­nen. Die innere Unruhe, die durch das stän­dige Krei­sen der Gedan­ken ent­steht, kannst du durch Meditation her­vor­ra­gend in den Griff bekom­men. Du lernst auf natür­li­che Weise, dei­nen Geist zu beru­hi­gen und kannst so deut­lich bes­ser und schnel­ler ein­schla­fen. Hier erfährst du mehr.

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4. Stress­be­wäl­ti­gung

Stress ist in der indus­tria­li­sier­ten Welt eine der häu­figs­ten Krank­heits­ur­sa­chen. Beim Medi­tie­ren pas­siert im Kör­per genau das Gegen­teil einer Stress­re­ak­tion. Du trai­nierst, deine Herz- und Atem­fre­quenz zu ver­lang­sa­men, über­trägst diese Fähig­keit in dein All­tags­le­ben und kannst dau­er­haft belas­tende Stress­si­tua­tio­nen ver­mei­den. Hier erfährst du mehr.

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5. Selbst­hei­lung

Unser Kör­per hat unge­ahnte Kräfte sich selbst zu hei­len. Viele Men­schen suchen lei­der die Lösung ihrer kör­per­li­chen und see­li­schen Beschwer­den aus­schließ­lich in einer äuße­ren Behand­lung. Dabei ist dies nur eine Bekämp­fung von äuße­ren Sym­pto­men. Das eigent­li­che Pro­blem bleibt aber bestehen, da die Ursa­che – der Kern des Pro­blems außer Acht gelas­sen wird. Mit Hilfe der Acht­sam­keits­me­di­ta­tion lernst du, dein Inne­res zu beob­ach­ten und die Wur­zel des Pro­blems zu erken­nen. Hier erfährst du mehr.

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3. Psy­chi­sche Gesund­heit

Bei der beson­ders gut erforsch­ten Medi­ta­ti­ons­tech­nik – der tran­szen­den­ta­len Meditation, haben For­scher her­aus­ge­fun­den, dass sich in der Phase der tiefs­ten Ent­span­nung, die Gehirn­wel­len syn­chro­ni­sie­ren und auf Dauer sogar eine teil­weise Neu­struk­tu­rie­rung der Gehirn­zel­len statt­fin­det. Wenn du dich ent­schei­dest, regel­mä­ßig zu medi­tie­ren, bringst du auto­ma­tisch mehr Har­mo­nie und Aus­ge­gli­chen­heit in dein Leben und stei­gerst deine Lebens­qua­li­tät erheb­lich. Hier erfährst du mehr.

URSPRUNG DER MEDITATIONAUF DEN SPUREN DER SCHAMANEN UND YOGIS

Fernoestlicher Ursprung der Meditation

Der genaue Ursprung der Meditation ist nicht bekannt. Fakt ist, dass bereits vor eini­gen tau­sen­den Jah­ren Urvöl­ker damit began­nen, scha­ma­ni­sche Rituale zu prak­ti­zie­ren. Diese wur­den von  hohen spi­ri­tu­el­len Per­sön­lich­kei­ten (Scha­ma­nen) gelei­tet. Als Scha­mane (Seher) wird ein ganz­heit­lich den­ken­der Mensch bezeich­net, der die Wirk­lich­keit so sieht, wie sie ist, ohne sie zu hin­ter­fra­gen. Wäh­rend die­ser Rituale wurde meist unter Zuhil­fe­nahme hal­lu­zi­no­ge­ner Sub­stan­zen,

die sie aus Pflan­zen extra­hier­ten und in Beglei­tung von rhyth­mi­schen Trom­meln ein stark medi­ta­ti­ver Trance-Zustand her­bei­ge­führt. Der Scha­mane ver­lässt in die­sem Zustand sei­nen Kör­per und gelangt in höhere Sphä­ren (Bewusst­seins­ebe­nen).  Dort erlangt er Weis­heit und hei­lende Fähig­kei­ten, die er sei­nen Stamm mit­tei­len kann. In eini­gen Völ­kern in Süd­ame­rika und Afrika wer­den diese tra­di­tio­nel­len Rituale bis heute aus­ge­übt.

Fern­öst­li­cher Ursprung der Meditation

In Indien ent­wi­ckelte sich bereits einige tau­send Jahre vor Chris­tus die Pra­xis der Meditation. Aus den frü­hes­ten indi­schen Schrif­ten, den Veden, geht her­vor, dass hohe vedi­sche Pries­ter und hei­lige Män­ner, soge­nannte Sad­hus, Gebets­me­di­ta­tio­nen aus­führ­ten. Diese frühe Form der Meditation war eine Kom­bi­na­tion aus kon­trol­lier­ten Atmen und Fokus­sie­rung auf das Gött­li­che. Das aus die­ser Tra­di­tion über­lie­ferte Wis­sen fand und fin­det bis heute in den vor­wie­gend fern­öst­li­chen Reli­gio­nen wie Bud­dhis­mus, Hin­du­is­mus und Dao­is­mus Anwen­dung. Dort besitzt es eine ähn­li­che Bedeu­tung wie das Gebet im Chris­ten­tum.

Yoga

Im Yoga ist die Meditation ein wich­ti­ger Bestand­teil zur Erlan­gung Yoga-Zustands und ein Glied des acht­glied­ri­gen Pfad des Yoga (Dhyana). Yoga ist im ursprüng­li­chen Sinn eine indi­sche ortho­doxe Phi­lo­so­phie mit dem Ziel durch Media­tion einen Bewusst­seins­zu­stand (Sama­dhi) zu errei­chen. Sama­dhi geht über das nor­male dis­kur­sive Den­ken hin­aus. Ein völ­li­ges Auf­ge­hen in dem Objekt, über das medi­tiert wird ist die Folge. In den Yoga-Sutra, ein zen­tra­ler Ursprungs­text des Yoga, fin­den sich Teile des alten vedi­schen Wis­sens wie­der. Der Samahdi-Zustand hat ins­ge­samt 8 Stu­fen, die schließ­lich zum Auf­lö­sen des Egos bzw. des Ich-Gefühls füh­ren sol­len.

Bud­dhis­mus

Der Bud­dhis­mus ist neben dem Chris­ten­tum, Islam und Hin­du­is­mus eine der größ­ten reli­giö­sen Leh­ren der Erde. Doch anders als in den meis­ten gro­ßen Reli­gio­nen wer­den im Bud­dhis­mus keine Göt­ter ange­be­tet, son­dern der zugrunde lie­gende Glaube ist ein Wie­der­ge­burts­zy­klus. An des­sen Ende steht das Nir­wana. Im Bud­dhis­mus spielt Meditation eine zen­trale Rolle. So ist ein Bud­dha (Erleuch­te­ter) jemand, der unter ande­rem durch tiefe Media­tion einen Zustand der völ­li­gen Los­ge­löst­heit von der Ich-Iden­ti­tät erlangt hat. Er erhält tiefe Ein­sicht in die wahre Natur der Exis­tenz und erkennt, wie unser Geist Lei­den erzeugt. Im Vor­der­grund steht hier, anders als im Yoga eine nicht-objekt­ge­bun­dene Meditation. Die Leh­ren des Bud­dhis­mus sol­len es dem Schü­ler ermög­li­chen, neben dem Prin­zip der Acht­sam­keit, durch Media­tion den Satori (Erleuch­tungs­zu­stand) zu errei­chen.

Dao­is­mus

Im Dao­is­mus wird seit lan­ger Zeit eine kon­zen­trierte Meditation gelehrt. Durch Visua­li­sie­rung und einem tie­fen Blick in das Innere soll eine Ein­heit mit dem Dao erlangt wer­den. Dao beschreibt in der chi­ne­si­schen Phi­lo­so­phie das Prin­zip oder den Weg der höchs­ten Wirk­lich­keit, der uran­fäng­li­chen Ein­heit, das kos­mi­sche Gesetz und das Abso­lute. Durch die Ein­heit mit dem Dao soll eine phy­si­sche oder spi­ri­tu­elle Unsterb­lich­keit erlangt wer­den.

Meditation lernen wie Buddha

Meditation in der west­li­chen Welt

Die Pra­xis der Meditation brei­tete sich lang­sam vor­an­schrei­tend über die Sei­den­straße in den Wes­ten aus. Hier beein­flusste sie Reli­gio­nen wie das Juden­tum. Doch erst im spä­ten 19. Jahr­hun­dert began­nen zuneh­mend asia­ti­sche Meis­ter wie der Zen-Mönch Soyen Shaku und Nyo­gen Senzaki die Leh­ren der Meditation in den west­li­chen Kul­tu­ren publik zu machen. Ange­fan­gen in den USA, wo 1893 das Welt­par­la­ment der Reli­gio­nen tagte und das Wis­sen erst­mals einer brei­ten Öffent­lich­keit bekannt gemacht wurde. Wäh­rend des 20. Jahr­hun­derts erlang­ten die Meditation durch die Ver­öf­fent­li­chung ver­schie­de­ner Bücher und Pro­gramme, wie das tibe­ta­ni­sche Toten­buch, die Dharma-Gamm­ler und das MBSR-Pro­gramm (Mind­ful­ness-Based-Stress-Reduc­tion) beträcht­li­che Auf­merk­sam­keit.

Die west­lich gepräg­ten Kul­tu­ren ver­ste­hen zuneh­mend den prak­ti­schen Nut­zen der Meditation. Über Jahr­tau­sende ent­wi­ckelte sie sich zu einem Instru­ment zur Lösung ver­schie­dens­ter Pro­blem­stel­lung. Die Men­schen erken­nen, dass Meditation kein eso­te­ri­sches oder reli­giö­ses Dogma dar­stellt, son­dern erheb­lich zu einer Stei­ge­rung des geis­ti­gen und kör­per­li­chen Wohl­be­fin­dens bei­tra­gen kann. Außer­dem kann sie eine ganz­heit­li­chen Sicht auf die Welt schaf­fen. Mitt­ler­weile gilt Meditation sogar teil­weise als wis­sen­schaft­lich erwie­sene Metho­dik zur Stress­be­wäl­ti­gung und Schlaf­stö­run­gen. Sie för­dert die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und Auf­merk­sam­keit.

Meditation in der westlichen Welt

Fazit

Meditation hat eine lange Geschichte. Über tau­sende Jahre per­fek­tio­nier­ten alte Fern­öst­li­che Kul­tu­ren und Reli­gio­nen die Tech­ni­ken der Meditation und brach­ten sie schließ­lich in die west­li­che Welt. Dort wird mit moder­nen Metho­den aus Medi­zin und Wis­sen­schaft an den Thema geforscht, da es in der Bevöl­ke­rung gro­ßes Inter­esse gibt. Große Insti­tute ver­öf­fent­li­chen Stu­dien und Pro­gramme wie MBSR wer­den immer popu­lä­rer.

Der Trend wird sich in den kom­men­den Jah­ren zuneh­mend ver­stär­ken. Immer mehr Men­schen erken­nen den posi­ti­ven Nut­zen die­ser alten Tech­ni­ken. Sie spü­ren bereits nach weni­gen Anwen­dun­gen Erfolge. Sie füh­len sich weni­ger gestresst, kön­nen bes­ser schla­fen, sind selbst­be­wuss­ter und leben im Ein­klang mit sich selbst.

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