Besserer Schlaf und eine höhere Lebens­er­war­tung durch Meditation

Besserer Schlaf durch Meditation
Besserer Schlaf durch Meditation

Stelle dir ein Gummi­band vor, das reprä­sen­tativ für dein Rege­ne­ra­ti­ons­system steht. Es dehnt sich während des Tages aus (gibt Energie ab) und zieht sich in der Nacht, wenn du schläfst wieder zusammen (rege­ne­riert). Während deines Lebens belas­test du dieses Gummi­band fort­lau­fend mit kleinen Gewichten, sodass es immer mühse­liger wird, zu rege­ne­rieren. Je erhol­samer der Schlaf ist, desto besser funk­tio­nieren unsere Regu­la­tions– und Rege­ne­ra­ti­ons­pro­zesse. So entsteht ein Ener­gie­de­fizit und das äußert sich unter anderem in:

  • Antriebs­lo­sig­keit
  • Gereizt­heit
  • Moti­va­ti­ons­lo­sig­keit
  • Mangelnde Konzen­tra­ti­ons­fä­hig­keit
  • Und andere Erschöpfungssymptomen.

Wie genau kann Medi­ta­tion lernen dir zu besseren Schlaf verhelfen?

Laut einer Studie der Univer­sity of Utah in den USA können Menschen durch regel­mä­ßige Medi­ta­ti­ons­übungen die Gedanken, Gefühle und das Verhalten besser kontrol­lieren und nachts besser schlafen. Woran liegt das?

Die häufigste Ursache warum Menschen oft schwer oder gar nicht einschlafen können ist der stän­dige Gedan­ken­strom in ihren Köpfen. Sie lassen sich oft tags­über so sehr von den Erleb­nissen, Sorgen und nega­tiven Gedanken verein­nahmen, dass sie diese auch mit ins Bett nehmen und einfach nicht abschalten können.

Du kannst zum Beispiel durch die Zen Medi­ta­tion lernen, den Raum zwischen den Gedanken auszu­dehnen und eine tiefe körper­liche und geis­tige Ruhe zu erlangen. Du lernst, deine Gedanken aus der Perspek­tive eines außen­ste­henden Beob­ach­ters zu betrachten – sie wahr­zu­nehmen ohne sie zu beurteilen.

Diese Fähig­keit kannst du schließ­lich überall anwenden – sie wird auto­ma­tisch. Du hast nicht mehr das Gefühl von Gedanken beherrscht zu werden,  du beherrschst deine Gedanken oder schal­test sie ab wann immer du möchtest.

Du kannst also durch Medi­ta­tion lernen, dich an einen gesunden Schlafrhythmus zu gewöhnen.

Ein längeres Leben durch Meditieren?

Ob du durch Medi­ta­tion wirk­lich länger lebst, lässt sich im Einzel­fall natür­lich nicht sagen. Fakt ist aber, dass der Körper regel­mäßig Medi­tie­render lang­samer altert und du dich länger fit und vital fühlst.

Das lässt sich anhand der Telo­mere bestimmen. Dies sind die Endstücke unsere Chro­mo­somen und geben Aufschluss über unser biolo­gi­sches Alter. Ärzte können anhand der Länge der Telo­mere eine vage Schät­zung über unsere Lebens­er­war­tung geben. Sie verkürzen sich mit jeder Zell­tei­lung. Durch tiefe Medi­ta­tion und gesunden Schlaf kann die Verkür­zung der Telo­mere stark verlang­samt werden.

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