8 Vorteile von Medi­ta­tion für Körper und Geist — Wissen­schaft­lich belegt!

Vorteile der Meditation
© primipil – stock.adobe.com
Vorteile der Meditation
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Die Vorteile von Medi­ta­tion sind viel­fältig: Sie beru­higt den Geist, schärft den Verstand und das Urteils­ver­mögen und kann bei vielen körper­li­chen und seeli­schen Beschwerden eine deut­liche Verbes­se­rung bringen. Zahl­reiche wissen­schaft­liche und medi­zi­ni­sche Studien haben dies in den letzten Jahren belegt.

1. Mehr Kreativität:

Ohne Ablen­kungen durch deinen eigenen Verstand, siehst du für jedes belie­bige Problem eine Viel­zahl mehr an Lösungs­mög­lich­keiten und agierst krea­tiver. Diese Studie der Univer­sität Leiden aus dem Jahr 2012 zeigt, dass sich eine Gruppe regel­mäßig Medi­tie­render viel mehr Einsatz­mög­lich­keiten für ein bestimmtes Objekt über­legen konnte, als eine Vergleichs­gruppe nicht-Meditierender

2. Mehr Energie:

Durch Medi­ta­tion kurbelst du deine körper­ei­genen Regu­la­tions- und Rege­ne­ra­ti­ons­pro­zesse an – das gilt bereits als erwiesen. Denn beson­ders bei der tran­szen­den­talen Medi­ta­tion erfährt der Körper teil­weise eine wesent­lich tiefere Ruhe und Entspan­nung als im Schlaf – und wie du weißt, füllt er in der Nacht, deine Ener­gie­re­serven wieder auf. Dementspre­chend fungiert Medi­ta­tion als eine Art Schnell­la­de­me­cha­nismus für deine Akkus.

3. Fokussierung/ Konzentrationsfähigkeit:

Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigte, dass MBSR (mind­ful­ness based stress reduc­tion) und MBCT (mind­ful­ness based cogni­tive therapy) – beides sind spezi­elle Vari­anten der Acht­sam­keits­me­di­ta­tion – nach­weis­lich die Fokus­sie­rung und Konzen­tra­ti­ons­fä­hig­keit verbes­sern. Medi­taton gibt dir die Kontrolle über die Gedanken auf die du dich konzen­trieren möchtest.

4. Verbes­sertes Einfüh­lungs­ver­mögen und mora­li­sches Empfinden:

Auch in diesen beiden Berei­chen kannst du durch Medi­ta­tion lernen, dich selbst und dein Umfeld positiv zu beein­flussen. Denn laut dieser Studie der Harvard Univer­sity haben Medi­tie­rende ein weitaus besser ausge­prägtes Bedürfnis, Gutes zu tun. Wenn dein Denken und Handeln posi­tiver wird, wirkst du auch sympa­thi­scher auf dein Umfeld und auf deine Mitmen­schen.

5. Selbst­be­wusst­sein / Selbstliebe:

Viele Menschen, die an einem geringen Selbst­wert­ge­fühl leiden, suchen zu oft die Refle­xion ihrer Iden­tität in äußeren Umständen oder klam­mern sich an nega­tive Ereig­nisse aus der Vergan­gen­heit. Gegen diese zerstö­re­ri­schen Glau­bens­muster ist die Medi­ta­tion ein sehr wirk­sames Gegen­mittel, denn du wirst lernen, deinen Fokus auf das Hier und Jetzt zu legen und dass dein wahres „Ich“ weder Ängste noch Sorgen braucht, um sich selbst zu lieben.

6. Selbst­hei­lung durch Meditation:

Unser Körper verfügt über wesent­lich größere Selbst­hei­lungs­kräfte als wir glauben. Alleine die Exis­tenz des Placebo-Effektes sollte uns dies vor Augen führen. Medi­ta­tion kann diese Kräfte durchaus akti­vieren bzw. vergrö­ßern. Einige Medi­ta­ti­ons­tech­niken haben bereits in der west­li­chen Medizin Aner­ken­nung erlangt. So gibt es zum Beispiel bei der tran­szen­den­talen Medi­ta­tion Hinweise darauf, dass sie die psychi­schen und physi­schen Heilungs­pro­zesse der regel­mäßig Medi­tie­renden anstoßen werden können.

7. Medi­ta­tion hilft bei Kopf­schmerzen und Migräne:

Eine im Jahr 2014 veröf­fent­liche Studie einer US-ameri­ka­ni­schen Wissen­schaft­lerin belegte, dass bei regel­mä­ßiger Medi­ta­tion die Inten­sität und Häufig­keit von Migrä­ne­at­ta­cken redu­ziert und Schmerzen gelin­dert werden können. Laut Dr. Wells ist Medi­ta­tion im Bereich der Vorbeu­gung  sogar effek­tiver als eine medi­ka­men­töse Behandlung.

8. Gestärktes Immunsystem:

Nicht zuletzt scheint einer der weiteren Vorteile von Medi­ta­tion beinahe unglaub­lich: Medi­tieren kann erheb­lich zur Verbes­se­rung des Immun­sys­tems beitragen. In dieser Studie wurde während der Grip­pe­saison, eine Gruppe von 149 Erwach­senen in drei Kontroll­gruppen unter­teilt. Die erste Gruppe übte regel­mä­ßige Medi­ta­tion aus, die zweite Sport und die dritte unter­nahm gar nichts. Nach einer 8‑wöchigen Test­dauer zeigte sich, dass es in der Gruppe der Medi­tie­renden 40–50% weniger Erkran­kungen gab.

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