Die Wirkung von Dank­bar­keit im Alltag — Was du gibst, bekommst du zurück

Dankbarkeit im Alltag
© tutye – depositphotos.com
Dankbarkeit im Alltag
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Dank­bar­keit ist ein großer Begriff. Dabei ist gar nicht viel nötig, um eine dank­bare Lebens­weise zu etablieren und Dank­bar­keit im Alltag zu inte­grieren. Hier zeigen wir dir ein paar einfache Tipps, wie es geht.

Was du gibt’s, bekommst du zurück

Das Prinzip von Dank­bar­keit ist recht simpel: Du bekommst immer das zurück, was du gibst. Bestimmt hast du diesen Satz schon oft in Verbin­dung mit dem Wort „Karma“ gehört. Und tatsäch­lich liegt die Bedeu­tung dieser beiden Begriffe gar nicht so weit ausein­ander. Man könnte auch sagen: Dank­bar­keit ebnet den Weg für ein gutes Karma.

Wenn wir lernen, dankbar zu sein für alles Posi­tive, das uns in unserem tägli­chen Umfeld begegnet, schätzen wir es auto­ma­tisch mehr wert. Wir schenken den Dingen oder Personen mehr Aufmerk­sam­keit und geben ihnen mehr Raum in unserem Bewusst­sein. Realität folgt auf Aufmerk­sam­keit. Wir ziehen als folg­lich mehr Dinge an, die unser Leben positiv berei­chern. Ähnlich den Prin­zi­pien von Mani­fes­ta­tion oder Affirmation.

Lang­fristig posi­tive Auswir­kungen auf unsere Psyche

Studien haben gezeigt, dass eine dank­bare Lebens­weise lang­fristig zu weniger Angst, Stress und psychi­schen Leiden führen kann. Denn Dank­bar­keit ist eine posi­tive Emotion und je öfter wir posi­tive Gefühle empfinden, desto weniger Raum bleibt den nega­tiven. Unser Unter­be­wusst­sein arbeitet wie ein riesiger Spei­cher, der sich unsere Emotionen merkt und über einen längeren Zeit­raum unsere Stim­mungs­lage daraus ableitet. Indem wir den Spei­cher mit möglichst vielen posi­tiven Emotionen füttern, können wir unsere zukünf­tige Stim­mungs­lage beeinflussen.

Wie kann ich Dank­bar­keit im Alltag etablieren:

  • Im ersten Schritt soll­test du lernen, die Dinge oder Personen um dich herum acht­samer wahr­zu­nehmen. Wenn es sich um Gegen­stände handelt, schaue sie dir genauer an als sonst. Ihre Form, Ihre Farbe. Frage dich, wofür sie eigent­lich da sein und – letzt­end­lich – welche Rolle sie in Deinem Leben spielen.
  • Dasselbe gilt für die Menschen, denen du täglich begeg­nest. Nimm ihre Eigen­schaft acht­samer wahr: Wie sie aussehen, wie sie sich verhalten, wie sie kommu­ni­zieren. Frage dich, welche Rolle sie in deinem Leben spielen und wieso.
  • Mit der Zeit wirst du lernen, die Dinge besser zu filtern. Du wirst auto­ma­tisch den Dingen, denen du eine größere Bedeu­tung beimisst, mehr Aufmerk­sam­keit schenken. Daraus folgt, dass du auto­ma­tisch dank­barer sein wirst für alles, was eine Bedeu­tung für dich hat.
  • Es kann schwierig sein, neue Gewohn­heiten zu etablieren ohne eine Art Leit­faden, an dem man Tag für Tag fest­halten kann. Ein Dank­bar­keits­ta­ge­buch ist eine groß­ar­tige Hilfe, wenn man mehr Dank­bar­keit im Alltag inte­grieren möchte. Es schafft eine Routine, in der du dich täglich für ein paar Minuten auf das Thema Dank­bar­keit fokus­sierst. Durch gezielte Fragen lenkt es deine Aufmerk­sam­keit auf alle Dinge, die für DICH wirk­lich wichtig sind. Wenn du möch­test, schau doch mal in unsere Auswahl von gut durch­dachten Dank­bar­keits­ta­ge­bü­chern rein.

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